Sie will Jugendlichen Halt und Orientierung geben.

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Diakonin Isabelle Willemsen absolviert ihr Anerkennungsjahr in der Nachbarschaft der Ev. Jugend Buchholz.

Neu im Team der Ev. Jugend in der Nachbarschaft Buchholz ist Isabelle Willemsen. „Derzeit lerne ich alles kennen, wie die T-Time, die Zeiträume-Andacht für Jugendliche, den Konfirmandenunterricht oder das #projekt1012 für Kinder. Und bin bei den Kinderkirchentagen dabei“, sagt Isabelle Willemsen (23). Nach der Einarbeitung will sie eigene Projekte gestalten und leiten. „Ich möchte Jugendliche befragen, was sie sich hier in der Nachbarschaft Buchholz wünschen und darauf reagieren“, sagt Isabelle Willemsen. Sie kommt aus Nürtingen bei Stuttgart, hat Religionspädagogik und Soziale Arbeit an der Hochschule Hannover studiert und absolviert nun ihr Anerkennungsjahr. Das praktische Jahr gehört, ähnlich wie das Referendariat bei Lehramtsstudierenden, zur Ausbildung dazu. Seit Mitte September unterstützt sie Diakonin Maren Waldvogel und Diakon Daniel Geßner im Paulus-Haus in Buchholz. „Wir freuen uns über ihre Ideen und ihren Blick von außen“, sagt Maren Waldvogel.

Warum will sie Diakonin werden, was motiviert sie? 

„Ich habe mich erst mit 16 Jahren entschieden, konfirmiert werden zu wollen. Kirche kam in meiner Kindheit wenig vor. Aber dann fand ich die Zeit in der Ev. Jugend super wertvoll, inspirierend, sie hat mir Halt und Orientierung gegeben. Gerade in der heutigen Zeit, in der man sich ständig und sehr schnell zwischen so vielen Möglichkeiten entscheiden muss, verliert man sich manchmal selbst. Ich möchte auch Jugendlichen Kraft geben, ihnen helfen, eine feste Basis und eine Perspektive fürs Leben zu entwickeln.“

Ein anderes Anliegen in diesem Jahr ist für sie die Arbeit im Stadtteil. Sie möchte Ressourcen für ein "gemeinwesendiakonisches" Projekt in Kooperation mit dem Diakonischen Werk und anderen Akteuren entdecken. „Dafür werde ich Menschen in Buchholz und Umgebung befragen, was ihnen fehlt, was sie sich in der Stadt wünschen. Das kann ein Kinderspielplatz, ein Treffpunkt oder ein besonderes Angebot sein“, sagt Isabelle Willemsen. Sie freut sich auf viele gute Begegnungen und Gespräche und hofft, gemeinsam Impulse für Buchholz setzen zu können.

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Diakonin Isabelle Willemsen. Foto: C.Wöhling
Diakonin Isabelle Willemsen. Foto: C.Wöhling