Sabine Krüger kommt nach Hollenstedt

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Die Pastorin wird am Sonntag, 16. Dezember, in der Hollenstedter St. Andreaskirche eingeführt.

Sabine Krüger ist die neue Pastorin der Hollenstedter St. Andreas-Kirchengemeinde. Die Seelsorge ist ihr wichtig: „Ich bin mit Leib und Seele Pastorin. Die geistliche Begleitung der Menschen steht für mich an erster Stelle. Wir Pastoren müssen uns um die Sorgen der Menschen kümmern, dafür muss Zeit sein“, sagt Sabine Krüger (53). Sie folgt auf Fulko Steinhausen, der als Superintendent in den Kirchenkreis Verden wechselte. Die Theologin kennt den Kirchenkreis Hittfeld gut, neun Jahre war sie Pastorin in der Tostedter Johanneskirchengemeinde.

Für die Pastorenstelle in Hollenstedt wurde Sabine Krüger von der Ev. Landeskirche Hannovers ernannt, am 4. November hielt sie ihre Aufstellungspredigt in der St. Andreaskirche. „Ich habe mich nach der Predigt sehr willkommen geheißen gefühlt. Die Hollenstedter haben mich sehr freundlich begrüßt. Ich freue mich auf die Gemeinde und auf die Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Volker Klindworth.“ Da es seitens der Gemeinde nach der Aufstellungspredigt keine Einwendungen gab, wird die Pastorin am 16. Dezember eingeführt. „Es ist schön, wieder im Kirchenkreis Hittfeld zu sein“, sagt Sabine Krüger. 

Nach dem Abitur hat sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin absolviert, dann war sie für ein Jahr in der Nähe von Birmingham, England, und leistete einen freiwilligen Dienst bei der „British Youth for Christ“. „Die Gemeinschaft hat mich erfüllt und getragen. Das hat mich schon geprägt.“ Für drei Monate arbeitet sie danach in der Mission in Grenoble, Frankreich. Das Interesse am Glauben und der Theologie wuchs durch die Mitarbeit in diesen christlichen Organisationen und ihr Engagement als Jugendliche in der Evangelischen Jugend. Sie studierte Evangelische Theologie in Göttingen, Hamburg und Philadelphia, USA. Im Anschluss an ihr Vikariat in der Nähe von Hannover berief sie die Landeskirche für anderthalb Jahre nach Genf, wo sie ein Sondervikariat beim Lutherischen Weltbund absolvierte. Nach ihrer Probezeit in Bodenfelde an der Weser kam sie 2004 nach Tostedt, 2013 wechselte sie nach Rotenburg. „Ich habe mich wohl gefühlt in Rotenburg, aber es ist gut, sich zu verändern, Neues zu lernen und andere Aspekte kennenzulernen.“

In ihrer Freizeit kocht sie mit Begeisterung und hat eine Schwäche für gute Rezeptbücher. Regelmäßig fährt sie ins Kloster Selbitz: „In diesem Kloster habe ich mich zur geistlichen Begleiterin ausbilden lassen. Jetzt fahre ich jedes Jahr für eine Woche dorthin, um geistlich wieder aufzutanken.“

Die Pastorin wird am Sonntag, 16. Dezember, von Superintendent Dirk Jäger in ihr Amt eingeführt, der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr, im Anschluss sind alle Besucher zum Empfang im Gemeindehaus eingeladen. 

 

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Pastorin Sabine Krüger vor der Hollenstedter St. Andreaskirche. Foto: C.Wöhling
Pastorin Sabine Krüger vor der Hollenstedter St. Andreaskirche. Foto: C.Wöhling