Kirchenkreistag des Kirchenkreises Hittfeld verabschiedet Haushaltspläne

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Der Kirchenkreistag (KKT) des Kirchenkreises Hittfeld hat am Dienstag die Haushaltspläne für die Jahre 2019 und 2020 verabschiedet. Dies war die letzte Sitzung in dieser Zusammensetzung. Die konstituierende Sitzung des neuen Kirchenkreistages findet am 16. Februar 2019 statt.

Der Kirchenkreistag (KKT) des Kirchenkreises Hittfeld hat am Dienstag die Haushaltspläne für die Jahre 2019 und 2020 verabschiedet. Dies war die letzte Sitzung des KKT in dieser Zusammensetzung. Am 16. Februar 2019 wählen die Kirchenvorsteher der 17 Kirchengemeinden einen neuen KKT-Vorstand sowie die Mitglieder der verschiedenen Ausschüsse. Pastor Andreas Kern, Vorsitzender des KKT-Vorstands, dankte den KKT-Mitgliedern im Tostedter Gemeindehaus für ihre Mitarbeit während der vergangenen sechs Jahre. 

Der Kirchenkreistag ist das „Parlament“ eines Kirchenkreises und setzt sich zusammen aus Ehrenamtlichen und Pastoren, die von den Kirchenvorständen entsandt werden, dem Superintendenten, Mitgliedern der Landessynode und vom Kirchenkreisvorstand berufene Personen. Der KKT beschließt den Haushalt und den Stellenplan des Kirchenkreises, seine Mitglieder arbeiten in verschiedenen Ausschüssen und kommen zweimal im Jahr zusammen.

Regina Hartstock als Vorsitzende des Finanzausschusses gab auf der Sitzung Informationen zum Fortgang der Erstellung der Jahresabschlüsse der vergangenen Jahre und den sich daraus ergebenden Überschüssen. Zur Verwendung von Überschüssen erarbeitet der Finanzausschuss Vorschläge, welche im Kirchenkreisvorstand beraten und im Kirchenkreistag entschieden werden. In der Regel werden Überschüsse in die Rücklagen eingestellt, sodass diese für kommende Projekte und Vorhaben zur Verfügung stehen. Aufgrund sinkender Einnahmen könnten sie auch zur Deckung zukünftiger Fehlbeträge verwendet werden. In einem weiteren Tagesordnungspunkt erläuterte Regina Hartstock die Haushaltspläne für die Jahre 2019 und 2020, die vom Kirchenkreistag beschlossen wurden. 

Der Kirchenkreis verwaltet Mittel rund 3.8 Mio. Euro. Darin enthalten sind rund 2,8 Mio. Euro Personalkosten. Etwa 600.000 Euro stehen im Kirchenkreis für Bau- und Sachausgaben zur Verfügung. Für die Verwaltung des Kirchenkreises mit seinen 17 Kirchengemeinden, dem Kita-Verband und dem Diakonischen Werk fallen etwa 500.000 Euro an. Ferner wurde eine neue Richtlinie für die Verteilung von Bauergänzungszuweisungen beschlossen.

Pastor Dr. Florian Schneider, stellvertretender Superintendent, dankte den KKT-Mitgliedern auch im Namen von Superintendent Dirk Jäger für ihre Mitarbeit. „Der KKT bildet ab, wer das Sagen in der Evangelischen Kirche hat, nicht die Pastoren, sondern die Repräsentanten der Gemeinde. Da bildet sich der reformatorische Grundgedanke gut ab, nachdem alle Glaubenden auch das Recht haben, Kirche zu leiten. Unseren Kirchenkreis zeichnet eine große Vielfalt aus. Das führt zu Diskussionen, einem ganz normalen demokratischen Prozess, bei dem sich kreative Potenziale entfachen. Kirche lebt davon, dass Menschen diese Anstrengung wahrnehmen“, sagte Schneider. Pastorin Dorothea Blaffert, stellvertretende Superintendentin, dankte ebenfalls den KKT-Mitgliedern: „Sie bringen den Kirchenkreis weiter, es war ein schönes Miteinander hier im KKT. Manche Mitglieder hören auf, andere arbeiten auch ab Februar weiter. Ihnen allen danken wir sehr.“ Alle Mitglieder erhalten als Dankeschön zwei Karten für die Buchholzer Empore.

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BU:Der Vorstand des Kirchenkreistages hat in dieser Zusammensetzung das letzte Mal getagt. Am 16. Februar 2019 wird ein neuer Vorstand gewählt. Vlrn: Pastorin Ruth Stalmann-Wendt, Pastor Andreas Kern, Vorsitzender des Kirchenkreistages, Friedo Hansen, Dr. Hiska Karrasch-Bergander, Rolf Heinemann. Foto: C.Wöhling
Der Vorstand des Kirchenkreistages Vlrn: Pastorin Ruth Stalmann-Wendt, Pastor Andreas Kern, Vorsitzender des Kirchenkreistages, Friedo Hansen, Dr. Hiska Karrasch-Bergander, Rolf Heinemann. Foto: C.Wöhling