Im Einsatz gegen Corona

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Luthergemeinde dankt ehrenamtlichen Impfpatinnen und Impfpaten für ihren Einsatz

„Wir danken den 15 ehrenamtlichen Impfpatinnen und Impfpaten für ihren Einsatz. Sie haben Seniorinnen und Senioren zu Impfterminen nach Buchholz und wieder nach Haus gefahren“, sagt Wilfried Hochfeld, Vorsitzender des Kirchenvorstands der Ev.-luth. Lutherkirchengemeinde Neu Wulmstorf. Gemeinsam mit seiner Frau Christiane hatte er die Impfpaten-Aktion organisiert. Jetzt sind alle Impfpatinnen und Impfpaten zu einem Dank-Gottesdienst am Sonntag, 27. Juni, um zehn Uhr in die Lutherkirche eingeladen. Etwa 80 Fahrten haben die ehrenamtlich Helfenden übernommen. „Unsere Idee war es, vor allem alleinstehende Menschen, die 80 Jahre und älter sind und niemanden haben, kostenfrei ins Impfzentrum nach Buchholz zu bringen“, sagt Wilfried Hochfeld. Mit seiner Frau Christiane informierte er sich über den Ablauf und die Organisation der Impfung, klärte Versicherungsfragen und stellte über die Kirchengemeinde FFP2-Masken zur Verfügung.

„Nach einem Aufruf über die lokale Presse, unsere Social-Media-Kanäle und den Gemeindebrief hatten sich schnell freiwillige Fahrerinnen und Fahrer gefunden. Das ist wirklich ein Zeichen praktischer Solidarität für Menschen, die Hilfe brauchen“, sagt Wilfried Hochfeld. Für den Impfpaten Klaus Sellmann ist sein Engagement ein Beitrag zur sozialen Verantwortung. Er freut sich über die vielen persönlichen Gespräche während der Fahrten. „Einige Seniorinnen und Senioren haben mir förmlich ihr Herz ausgeschüttet“, sagt Sellmann. Auch Impfpate Karl-Heinz Fuchs erinnert sich an vertrauensvolle, intensive Gespräche.

Seit Anfang Februar sind die Impfpaten unterwegs. Zu Beginn war die Verunsicherung der Menschen noch groß. Gerade ältere Menschen riefen an und wollten eine Fahrt ins Impfzentrum anmelden, obwohl sie noch keinen Impftermin hatten. Da mussten Christiane und Wilfried Hochfeld telefonisch oft Aufklärungsarbeit leisten. „Viele Menschen bedankten sich bei uns, weil wir als Kirche hier schnell und unkompliziert geholfen haben“, sagt Wilfried Hochfeld. Die Gemeinde Neu Wulmstorf konnte leider nicht unterstützen. „Es musste ja auch eine ständige, telefonische Erreichbarkeit gegeben sein, da wäre die Ortsverwaltung schnell an ihre Grenzen gekommen.“ Noch läuft die Impfpaten-Aktion, bis Juli sind Termine gebucht. Aber jetzt wird den Impfpatinnen und Impfpaten erst einmal im Gottesdienst am Sonntag, 27. Juni, um zehn Uhr gedankt. 

 

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Karl-Heinz Fuchs aus Neu Wulmstorf ist als Impfpate im Einsatz. Foto: W. Hochfeld
Karl-Heinz Fuchs aus Neu Wulmstorf ist als Impfpate im Einsatz. Foto: W. Hochfeld