Handlungsempfehlungen der Ev. Landeskirche Hannovers zu Gottesdiensten.

|   News aus dem Kirchenkreis

Nach den Verhandlungen zwischen Bund und Ländern und den Beratungen der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen hat die Ev. Landeskirche Hannovers Handlungsempfehlungen für Gottesdienste herausgegeben.

Die Ev. Landeskirche Hannovers hat an ihre Kirchenkreise und Kirchengemeinden die folgenden Handlungsempfehlungen gegeben, unter denen – vorbehaltlich der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus, die zum 7. Mai 2020 in Kraft tritt – wieder Gottesdienst in Kirchen und Kapellen gefeiert werden kann.

  1. Hier kommen Sie direkt zu den Handlungsempfehlungen der Ev. Landeskirche Hannovers.

Diese Handlungsempfehlungen werden ggf. fortgeschrieben und auf der entsprechenden Webseite der Landeskirche in der jeweils aktuellen Fassung veröffentlicht. http://handlungsempfehlungen.landeskirche-hannovers.de

Über die Wiederaufnahme von Gottesdiensten und die Anwendung von Handlungsempfehlungen auf die örtlichen Verhältnisse entscheidet der Kirchenvorstand mit dem Pfarramt. Darüber und über den Zeitpunkt der Aufnahme von Gottesdiensten fassen sie gemeinsam einen Beschluss. Gemeinsam tragen sie auch die Verantwortung für die sachgerechte Umsetzung und die Einhaltung der Vorgaben.

Die Niedersächsische Verordnung, die am 7. Mai 2020 in Kraft treten wird, bezieht sich ausschließlich auf die Durchführung von Gottesdiensten. Andere Versammlungen im Rahmen der Gemeindearbeit, also z.B. Treffen von Gruppen oder Proben von Chören sind davon nicht betroffen. Diese sind weiterhin nicht gestattet.  

Es wird viele Menschen geben, die bislang zum Gottesdienst gekommen sind, die nun aber nach einer Wiederaufnahme der Gottesdienste aufgrund des möglichen Infektionsrisikos nicht kommen werden. Diese Menschen hat der Kirchenkreis Hittfeld weiter im Blick, alle guten digitalen Formate werden weiter angeboten.

 

  1. Zu folgenden Maßnahmen haben sich die Vertreter*innen der großen niedersächsischen Religionsgemeinschaften selbst verpflichtet. Diese entsprechen den auf der Bundesebene getroffenen Vereinbarungen.

 

  • Der Zugang zu den Gottesdiensten wird zahlenmäßig begrenzt, je nach Größe des Raumes. Es sollen mindestens 10 m2 für jeden Gläubigen zur Verfügung stehen.
  • Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern ist stets zu wahren, auch in den Eingangsbereichen. Soweit möglich, wird dies den Gläubigen mit Markierungen und/oder Bestuhlungen erleichtert.
  • Familien und Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, können zusammensitzen, soweit dies organisatorisch möglich ist.
  • Auf gemeinschaftlichen Gesang der Gläubigen wird möglichst verzichtet oder auf das Notwendigste begrenzt.
  • Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wird empfohlen.
  • Auf das gemeinsame Nutzen von Kelchen, Wasserbecken o.ä. wird verzichtet.
  • Freiluftgottesdienste sind bei Einhaltung der Hygiene- und Abstandgebote zulässig.
  • Die Gemeinden werden gebeten, eine regelmäßige Reinigung von Türklinken, Geländern etc. vorzunehmen.

Aus: Pressemitteilung der Pressestelle der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen „Gemeinsame Erklärung der Glaubensgemeinschaften und der Landesregierung“, vom 30. April 2020.

 

 

 

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Hittfelder Superintendentur. Foto: C.Wöhling
Hittfelder Superintendentur. Foto: C.Wöhling