Gegen Gewalt an Frauen

|   News aus dem Kirchenkreis

In den Kirchengemeinden der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen hängen große Banner, um gegen Gewalt an Frauen zu mobilisieren.

„Orange the World“ – so lautet das Motto der jährlichen 16-tägigen Kampagne der Vereinten Nationen, um gegen Gewalt an Frauen zu mobilisieren. Auch der Landkreis Harburg hat ein umfassendes Programm vor Ort zusammengestellt. Dabei beteiligen sich die beiden evangelisch-lutherischen Kirchenkreise im Landkreis: An den Kirchen werden am 25. November Banner angebracht, die auf das noch immer in weiten Teilen der Gesellschaft tabuisierte Thema aufmerksam machen. 

Superintendent Dirk Jäger (Kirchenkreis Hittfeld) sagt: „Gewalt gegen Frauen gehört leider immer noch zur Realität, auch bei uns in Deutschland. Wir unterstützen die Aktion, weisen auf die Beratungs- und Hilfsangebote unseres Diakonischen Werkes in Buchholz und Winsen hin und sagen klar und deutlich: Gewalt gegen Frauen ist absolut unakzeptabel. Eine eindeutige Haltung ist bei diesem Thema ebenso wichtig wie die konsequente Verfolgung von Straftaten - solche Delikte sind keine Privat- oder Familienangelegenheiten."

An den Aktionen in Winsen beteiligt ist Christine Arndt, Mitarbeiterin der Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen des Diakonischen Werks. Zusammen mit ihrer Kollegin Dörthe Heien steht sie betroffenen Frauen bei körperlicher, seelischer und sexueller Gewalterfahrung oder Bedrohung mit Information, Beratung und Unterstützung zur Seite. Die Angebote sind vertraulich und kostenlos.

 

Text: Malte Frackmann

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Auch an der Superintendentur und an der Marienkirche in Winsen hängt ein Banner gegen Gewalt an Frauen. Am 25. November gestalten Christine Arndt (rechts) und Ulrike Koehn (links) am Abend einen Gottesdienst zum Thema; Foto: Malte Frackmann
Auch an der Superintendentur und an der Marienkirche in Winsen hängt ein Banner gegen Gewalt an Frauen. Am 25. November gestalten Christine Arndt (rechts) und Ulrike Koehn (links) am Abend einen Gottesdienst zum Thema; Foto: Malte Frackmann