07.03.2016 09:16 Alter: 80 days
Kategorie: Allgemeines

Vom Gemeinde- zum Seemannsdiakon: Olaf Schröder


Olaf Schröder in den neu gestalteten Jugendräumen in der Nenndorfer Kreuzkirchengemeinde.

"Ich wollte noch einmal etwas anderes tun. Nach 20 Jahren als Gemeindediakon hatte ich Lust auf neue Aufgaben und Herausforderungen. Und nun bin ich Seemannsdiakon im Hamburger Hafen", sagt Olaf Schröder. Seit Beginn des Jahres ist er bereits in der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e.V. tätig, für die Kirchengemeinde Nenndorf ist er bis Ende März noch mit Projektarbeiten betraut. Verabschiedet wird Olaf Schröder am Sonntag, 13. März, um 11 Uhr in der Nenndorfer Kreuzkirche von Pastorin Dorothea Blaffert, der stellvertretenden Superintendentin des Kirchenkreises Hittfeld, und Pastorin Katharina Behnke. In Klecken findet dann kein Gottesdienst statt.

Mit einer halben Stelle hat Olaf Schröder (44) zuletzt Angebote für Kinder und Jugendliche in der Nachbarschaft Nenndorf und Klecken geschaffen, mit einer weiteren halben Stelle leitete er die Offene Jugend Rosengarten. Seit 2004 war Olaf Schröder im Kirchenkreis Hittfeld tätig und hat viele tolle Projekte in Hollenstedt, Moisburg und später in Nenndorf und Klecken ins Leben gerufen: Kinderbibeltage, Kindergottesdienste, den Kinderzirkus "Arcobaleno" oder die Bibel-Erlebnistage an Grundschulen für den Kirchenkreis. In der Offenen Jugendarbeit Rosengarten schuf er interessante Projekte für Jugendliche, so auch das Tansania-Projekt, eine Partnerschaft zu einer Schule in Tansania: "Das Tansania-Projekt werde ich auch weiter ehrenamtlich betreuen. Im Sommer fahren wir wieder mit einer Gruppe nach Tansania."

Das System zweier halber Stellen behält er bei: "Ich werde im Duckdalben in Waltershof sowie an den Kreuzfahrtterminals in Steinwerder, der Hafencity und Altona tätig sein." An diesen Standorten sorgen ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter für ein wenig "Heimat in der Ferne" für die Seeleute. "Im Club gibt es einen kleinen Shop mit asiatischen Lebensmitteln, die Seeleute können Billiard oder Tischtennis spielen, wir übernehmen für sie Geldüberweisungen an ihre Familien, sie haben hier Internet und können mit ihren Familien telefonieren. Und natürlich gibt es auch eine Karaoke-Anlage für die Seeleute", sagt Olaf Schröder. Etwa einhundert Seeleute besuchen im Durchschnitt täglich den Duckdalben. "Das ist schon ein anderes Arbeiten als in den Kirchengemeinden, aber es ist spannend, jeder Tag ist neu."

"Ich weiß, dass ich einige Dinge wie etwa die Kinderbibeltage oder unsere Band vermissen werde, aber ich wollte nicht bis zum Renteneintritt in der Jugendarbeit bleiben. Ich habe gern im Kirchenkreis gearbeitet, in der Rückschau überwiegt die Freude, doch nun freue ich mich auf die neuen Aufgaben."

 

 

 


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