Der Meckelfelder Friedhof

Das Kreuz vor der Kapelle
Glockenturm

Der Friedhof in Meckelfeld ist ein kirchlicher Friedhof. Ein wichtiges Kennzeichen dafür ist, dass hier keine anonymen Beerdigungen vorgenommen werden. Denn mindestens mit dem Namen, dem Geburts- und dem Sterbedatum wird an die Einmaligkeit eines jeden Menschen als Ebenbild Gottes erinnert, so wie sie im biblischen Schöpfungsbericht erzählt wird.

Die Einwohnerzahl Meckelfelds wuchs sprunghaft an nach dem Ende des II.Weltkriegs, vor allem durch den Zuzug von Flüchtlingen. Meckelfeld, das vorher kirchlich zu Sinstorf gehörte, wurde 1947/48 zu einer eigenständigen Kirchengemeinde mit den Ortschaften Meckelfeld, Over, Bullenhausen, Klein Moor und Groß Moor.

Für die Gottesdienste und Trauerfeiern dienten vor Ort zunächst Notquartiere,  z.B. Gasthäuser und Schulen, und die Kirche in Sinstorf. Der Kirchenvorstand sorgte aber in den ersten Jahren dafür, dass Grundstücke für kirchliche Gebäude und Friedhöfe erworben wurden. Nur ein Jahr nach dem Friedhof in Over konnte so der Meckelfelder Friedhof im Herbst 1951 seiner Bestimmung übergeben werden.

Der Friedhof am Appenstedter Wäldchen lag damals noch weit außerhalb des Dorfes. Ein holpriger Sandweg mit vielen Schlaglöchern führte dorthin.

Die Hauptquerachse etwa in der Mitte des Friedhofs bildete anfangs die hintere Grenze des Friedhofs. Heute, nach den umfangreichen Rodungs- und Umbauarbeiten, führt sie auf einen Wiesenplatz, der zum Ausruhen und Verweilen einlädt. Es ist zugleich der höchste Punkt in der Friedhofslandschaft und ermöglicht einen schönen Blick über die ganze Anlage.

2016 wurden - nach langjähriger Planung - Innenraum und Außenanlagen der Kapelle umfassend renoviert und neu gestaltet.

 

Chronik
31. Okt. 1951Einweihung des Friedhofes und erste Beisetzung
14. Okt. 1956Einweihung der Friedhofskapelle
25. Okt.1981Erweiterung und Vergrößerung der Kapelle, Anbauten auf beiden Seiten
1999Gedenkstein für die Grabstätten in Rasenlage. Stiftung Steinmetz Günther
1999Umbau und Erweiterung des Friedhofs, Verlegung des Kompost- und Abfallplatzes,umfangreiche Rodungsarbeiten
04. Apr.1999Ostersonntag. Einweihung des Kapellenvorplatzes und des neun Friedhofskreuzes
29. Jul.2005Guss der Friedhofsglocke in der Gießerei Bachert (Karlsruhe)
25. Sep.2005Einweihung des Glockenturms, der durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit realisiert werden konnte.

 

 

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