03.07.2017 12:22 Alter: 83 days
Kategorie: Allgemeines

"Spasiba" für vier schöne Wochen


Mädchen und Jungen aus Gomel mit ihren Dolmetschern in Büsum. Foto: D. Leopold.

Vier Wochen haben 25 Mädchen und Jungen aus Gomel bei Tschernobyl sorglose Ferien im Kirchenkreis Hittfeld verbracht. Nun ging es zurück Weißrussland: "Spasiba" (danke), sagten die Kinder ihren Gasteltern am Tag der Abreise für unbeschwerte Tage, schöne Ausflüge und Erlebnisse. Seit 1991 lädt die Evangelische Landeskirche Hannovers Kinder aus Weißrussland für Ferien zu sich ein, seit dieser Zeit nehmen auch Gasteltern des Kirchenkreises Hittfeld Kinder auf. Die Kinder kommen aus der durch das Reaktorunglück immer noch stark radioaktiv verseuchten Region um Tschernobyl.

Die Kinder haben in den vier Wochen viel erlebt: "Viel Spaß hatten die Kinder beim Klettern und Kegeln bei Blau Weiß Buchholz. Nach dem Kegeln freuten sie sich über Pommes mit Nuggets und Getränken vom Buchholzer Restaurant Lim's. Im Märchenwald in Jesteburg versorgte Ingo Guthsmuths uns mit Würstchen", sagt Anne Leopold. Seit Jahren nehmen ihr Mann Dieter und sie Kinder aus Gomel auf. Ein Höhepunkt war wieder die einwöchige Reise nach Büsum. Die jodhaltige Luft ist für die Kinder sehr wichtig und tut ihrer Gesundheit gut: "Seit vielen Jahren freuen wir uns über die Spende vom Rotary-Club Buchholz für die Freizeitgestaltung in Büsum. Auch dem Tostedter DRK Fundus-Kaufhaus danken wir für die Unterstützung der Büsum-Woche", sagt Dieter Leopold.

Die Ferienaktion für Kinder aus Weißrussland wird von Vereinen, Geschäftsleuten aus dem Landkreis und Einrichtungen mit Sachspenden und freiem Eintritt unterstützt: "Auf dem Bauernhof Menke in Asendorf hatten die Kinder viel Freude mit den Pferden. Und auch die Buchholzer Löns Apotheke und die Mühlen-Apotheke aus Holm-Seppensen helfen uns. Bei Spielhörnchen in Buchholz werde ich immer gefragt, ob das Jahr schon wieder vorbei ist. Und dann dürfen wir uns ein Spielzeug für die Kinder aussuchen", sagt Anne Leopold. "Wir danken auch der Bäckerei Weiss, die die Kinder mit Brot und Kuchen nach dem Klettern und Toben versorgt", sagt Dieter Leopold. In den Schwimmbädern in Buchholz und in Jesteburg haben die Kinder freien Eintritt, auch dies hilft der Aktion sehr. "Ausgelassen hüpften und sprangen die Kinder in der Spielscheune in Neu Wulmstorf, die Ev. Jugend in Hollenstedt organisierte eine Disco für uns, und Familie Basedahl aus Hollenstedt lud uns zum Grillen ein", sagt Anne Leopold. Ein großer Dank geht an die Ev. Jugend Jesteburg, die das Benefizkonzert "Rock'n Roll für Tschernobyl" organisierte und die Einnahmen für die Ferienaktion spendete.

Um den Kindern vier unbeschwerte Ferienwochen und auch den für ihre Gesundheit wichtigen Aufenthalt am Meer zu ermöglichen, ist der Kirchenkreis Hittfeld dringend auf Spenden angewiesen.

Wer den Ferienaufenthalt unterstützen möchte, kann gerne einen Betrag spenden:

Spendenkonto: DE69 2075 0000 0007 0066 12
Sparkasse Harburg-Buxtehude
Verwendungszweck: Kinder aus Weißrussland