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29.10.2017 18:55 Alter: 20 days
Kategorie: Allgemeines

Jugendliche pflanzen Luther-Apfelbäume in Hittfeld


Sieben Jugendliche der Ev. Jugend im Kirchenkreis Hittfeld pflanzen einen Apfelbaum auf dem Gelände des Kindergartens an der Lindhorster Straße. Von links: Henri Rasokat, Jonas Kropp, Melissa Förster, Michelle Hübler, Clemens Kropp, Mario Lorz, Nina Rühl. Foto: M. Kremers

Danach pflanzten sie noch zwei Apfelbäume auf dem Hittfelder Friedhof:Von links: Diakonin Martina Kremers mit Mario Lorz, Clemens Kropp, Nina Rühl, Jonas Kropp, Melissa Förster, Henri Rasokat und einem Mitarbeiter der Baumschule Lorenz von Ehren. Foto: H. Meyer.

"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen". Das berühmte Zitat soll von Martin Luther stammen. Für die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hittfeld war es der Impuls einer schönen Aktion anlässlich des 500. Reformationsjubiläums: 95 Apfelbäume sind oder werden gepflanzt in den 17 Kirchengemeinden des Kirchenkreises. Ein Apfelbaum für jede seiner 95 Thesen - als Zeichen der Hoffnung, dass das Leben trotz aller Widrigkeiten weitergeht und als kleiner, nachhaltiger Beitrag zur CO-2-Reduktion und für den Klimaschutz. In der vergangenen Woche pflanzten Jugendliche drei Apfelbäume auf dem Gelände der DRK-Kita Lindhorster Straße in Hittfeld und zwei Bäume auf dem Hittfelder Friedhof: "Die Jugendlichen haben die Löcher für die Bäume ausgehoben und mit fachkundiger Hilfe und Unterstützung eines Mitarbeiters der Baumschule Lorenz von Ehren wurden die Bäume eingekürzt und eingesetzt", sagt Martina Kremers, Diakonin der Nachbarschaft Seevetal, die die Jugendlichen begleitete. "Das ist eine tolle Aktion und ich finde auch den Gedanken schön, meinen Kindern später zu erzählen, warum wir diese Bäume gepflanzt haben", sagt Michelle Hübler.

In einem zweiten Teil der Aktion erhält jeder Baum noch ein Schild mit einer These: "Die Jugendlichen haben sich mit Luthers Thesen auseinandergesetzt und sich gefragt, was sie ihnen heute bedeuten und was sie selbst tun können, um die Welt ein wenig besser zu machen. Sie haben die Thesen auf ihre Zeit übertragen. Jeder Baum erhält nun noch eine These", sagt Kreisjugendwart Holger Kuk.

 

 

 


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