Aktuelles

"SpätStück"

|   News aus dem Kirchenkreis

Beim letzten "SpätStück" für junge Erwachsene gab es Tipps zur Müllvermeidung. Beim nächsten Termin am 28. Oktober spricht Michael Freitag-Parey darüber, Verborgenes freizulegen.

„Man kann sein Leben nicht von heute auf morgen auf Zero-Waste umstellen. Es ist sinnvoller, Schritt für Schritt zu überlegen, was kann und möchte ich tun.“ Diesen und noch viele weitere Tipps zum Thema „Zero Waste – Wie man im Alltag Müll vermeiden kann“ hat Christoph Rosemeier von der „Trashless Society“ beim letzten „SpätStück“ dreizehn jungen Erwachsenen mit auf den Weg gegeben. Veranstalterin Friederike Nadolny stimmte sich bereits im Vorhinein auf die Veranstaltung ein: „Zu den letzten zwei Treffen habe ich angefangen, bewusster nicht nur auf Qualität und Fairness der Produkte, sondern auch auf die Müllreduktion zu achten, was gar nicht so einfach ist. Das „SpätStück“ soll nicht nur heute sondern auch in Zukunft möglichst müllfrei sein“, sagt Diakonin Friederike Nadolny.

Wie immer beim „SpätStück“ wurde zu Beginn gemeinsam im Paulushaus in Buchholz gebruncht. „Nach einer gemütlichen Ankommens-Phase starteten wir mit dem Gebet ins leckere SpätStücken“ erzählt Friederike Nadolny. Wenn der erste Hunger gestillt ist, werden dann auch Geist und Seele gefüttert. Das Thema des September-SpätStücks war, wie so oft, von den jungen Erwachsenen selbst gewünscht. Nina W. (19) aus Buchholz berichtet: „Ich möchte mich damit beschäftigen, umweltbewusster zu leben. In dem Haushalt meiner Eltern wird auf das Minimieren von Müll kein großer Wert gelegt. Aber wenn ich ausziehe, habe ich die Chance, meinen Haushalt selber neu aufzubauen. Denn besonders unsere Generation sollte etwas ändern. Ich habe vor, in den kommenden Monaten auszuziehen und freue mich so über Tipps, um Müll zu vermeiden.“ 

Christoph Rosemeier von der „Trashless Society“ stellte den jungen Erwachsenen die verschiedenen Dimensionen des Konsums müllintensiver Güter vor. So wies er auch auf die Problematik von Microplastik hin. „Mir ist es wichtig, nicht mit erhobenem Zeigefinger zu euch zu sprechen“, sagt Rosemeier, „ich habe vollstes Verständnis, wenn jemand für sich entscheidet, dass die persönliche Grenze erreicht ist“. In seinem Vortrag stellte er verschiedene Alltagstipps zur Müllvermeidung vor. So erklärte er, wie Kosmetikartikel (z.B. Deodorant) einfach und kostengünstig selbst hergestellt werden können. „Ich bin erstaunt, wie viel Müll man vermeiden kann und wie einfach das auch sein kann. Ich selbst habe mir vorgenommen, vor allem mein Papierverbrauch auf null zu bringen und damit auch keine Tinte mehr zu nutzen“, zieht Marvin B. (21) aus Hollenstedt sein Fazit aus dem Gehörten und Erlebten. Im Anschluss an den Vortrag blieb wie immer Zeit zum Austausch, was die jungen Erwachsenen auch ausgiebig nutzten. Bei Kürbissuppe und Apfelkuchen klang das „SpätStück“ gemütlich, aber mit anregender Diskussion, aus.

Das nächste „SpätStück“ findet am 28. Oktober um 11 Uhr im Paulushaus in Buchholz statt. (Special Guest: Michael Freitag-Parey mit dem Thema „Verborgenes freilegen“)

 

Zurück
Diakonin Friederike Nadolny (r) mit Teilnehmern des SpätStücks im September. Foto: F. Nadolny
Diakonin Friederike Nadolny (r) mit Teilnehmern des SpätStücks im September. Foto: F. Nadolny