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Bagger am Ginsterhof: Die Vorarbeiten beginnen.

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Zuerst werden Ausweich-Parkplätze geschaffen, damit im Juli mit dem Ersatzbau begonnen werden kann.

Ein Bagger gräbt eine Wiese vor dem Ev. Krankenhaus Ginsterhof in Tötensen um. Dort werden vorübergehend Parkplätze angelegt. Auf der Fläche, wo derzeit Autos parken, soll der Ersatzbau entstehen. „Ich freue mich, dass es nach sechs Jahren Vorbereitungszeit mit den Vorarbeiten endlich losgeht“, sagt Professor Dr. Christoph Schmeling-Kludas, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Ev. Krankenhaus Ginsterhof. Das Krankenhaus Ginsterhof gehört zu den ältesten psychosomatischen Kliniken Deutschlands. Die Bausubstanz ist veraltet, die Unterbringung der Patienten entspricht nicht mehr den Standards, und mit der Sanierung wird die Bettenzahl des Krankenhauses von 130 auf 154 steigen. Es ist die größte Baumaßnahme des Krankenhauses seit den 1960er Jahren.

Das Hauptgebäude muss saniert werden, weil die Wasser-, Abwasser- und Heizungsleitungen des Haupthauses erneuert werden müssen. Dies ist im laufenden Betrieb nicht möglich. Daher wird ein Ersatzneubau erstellt, der später zur Erweiterung genutzt wird. „Der Ersatzneubau verdrängt Parkplätze, für die wir erst einmal Ersatz schaffen mussten“, sagt Schmeling-Kludas. Es folgen umfangreiche Neuanpflanzungen am Rande des Baufeldes. „Wir hoffen, dass wir im Juli mit den ersten Baumaßnahmen beginnen können. Zuerst wird das Verwaltungsgebäude aufgestockt. Hier entstehen zehn Büroräume, die durch den Umbau an anderer Stelle wegfallen. Im Herbst kann dann mit der Errichtung des Ersatzneubaus begonnen werden“, sagt Schmeling-Kludas. Die Modernisierung kostet etwa 14 Millionen Euro, neun Millionen Euro übernimmt das Land Niedersachsen, den Rest muss die Klinik selbst aufbringen.

BU: Professor Dr. Christoph Schmeling-Kludas freut sich über den Beginn der Vorarbeiten am Ev. Krankenhaus Ginsterhof. Foto: C. Wöhling

 

 

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Professor Dr. Christoph Schmeling-Kludas.