Vom Montag, den 7.2. bis Freitag, den 11.2. fand dieses Jahr unsere erste Projektwoche im Kindergarten statt. Die Kinder aus allen Gruppen (außer Nachmittags) konnten zwischen fünf verschiedenen Angeboten wählen. Die Projekte begannen jeden Tag um 9.00 Uhr und endeten spätestens um 12.00 Uhr. Das fand in dieser Zeit alles statt:
"Wir sind die wilden Wikinger …" schallt es durch den Kindergarten. Eine Woche lang haben die Kinder der Projektgruppe sich mit dem Leben der Seefahrer aus dem hohen Norden auseinandergesetzt. Gemeinsam haben wir uns ein Drachenschiff mit Segel gebaut und eigene Streitäxte, Helme und Schutzschilde hergestellt.
Dabei haben wir viel über das Leben in Skandinavien um 800 nach Christus gelernt:
Wie lebten die Wikinger in ihren Langhäusern? Was machten die Wikinger, wenn sie nicht auf "Wikingerfahrt" waren? Welche Lebensmittel standen damals auf dem Speisezettel? Wie sah die Kindheit zur Wikingerzeit aus? Außerdem haben wir Geschichten gelesen, in Bilderbüchern gestöbert, kleine Rätsel gelöst, Wikinger-Mandalas ausgemalt und unseren Namen in Runen geschrieben.
Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt.
Franziska
Wir begannen unser Projekt mit 13 Kindern im Alter von 3 – 5 Jahren. Bereits am ersten Tag haben wir Pizzabrötchen geformt und gebacken. Alle hatten eine Menge Spaß dabei. In den kommenden Tagen waren wir mit Obst schneiden beschäftigt. Für die größeren Kinder gehörte die Aufgabe dazu: Wie schneide ich eine Mango? Das Urwaldfrühstück war genauso ein Erfolg wie das Nudeln kochen. Zwischendurch wurde in einem Malbuch gearbeitet in dem man die Obst- und Gemüsesorten anmalen konnte.
Am letzten Tag gab es ungewöhnlich viel Süßes. Waffeln mit Kirschen und Sahne wurden von den Kindern freudig begrüßt. Nach unserer Abschiedsrunde nahm jeder sein Malheft mit nach Hause und alle waren sich einig:
"Das machen wir bald wieder"
Gudrun und Nina
Eine Woche lang trafen sich 16 Kindergartenkinder zur Experimentiergruppe. Am Anfang stand die Frage: "Was bedeutet experimentieren?" Die Kinder antworteten: "Es bedeutet, etwas zu erfinden, was es noch nicht gibt!" … und das haben wir dann auch gemacht.
Es ging um Beschleunigung und Magnetismus. Die Kinder wussten viel und fanden heraus: Es gibt Beschleunigung mit dem Arm, mit Motoren (die konnten wir natürlich nicht bauen), mit Magneten, mit Katapulten und mit Luft. Die Kinder fanden viele Worte, um sich die Versuche gegenseitig zu erklären. Erklären und Zuhören war sehr wichtig. Begriffe wie Katapult, Erdanziehung und Kompression machten die Runde. Mit viel Geduld wurde probiert, bis auch der letzte Strohhalm durch den Turnraum flog.
Am letzten Tag wurde dann noch ein Vulkan gebaut, der echte Lava ausspucken konnte. Die Kinder hatten noch viele weitere Ideen, aber dafür war die Woche leider zu kurz. Vielleicht sehen wir uns in der Werkstatt für weitere Experimentiere wieder. Wir hatten viel Spaß und haben auch einiges zusammen mit den Kindern gelernt.
Elisabeth und Ulrike
So können die Kinder sich und ihre sinnlichen Fähigkeiten wahrnehmen. Sie erleben, dass andere ihre Wahrnehmungen teilen, und sie erkennen die Vielfalt ihrer Möglichkeiten. Die Kinder hören, dass diese Möglichkeiten ihnen von Gott geschenkt sind und erfahren Glauben, indem sie diese teilen, mitteilen und gemeinsam dafür danken.
Unsere Aktivitäten:
Wir haben Lieder gesungen, gemeinsam gebetet, Instrumente ausprobiert, Körpergeräusche erzeugt, ein Dosentelefon gebastelt, Brötchen gebacken und verschiedene Lebensmittel wie Birne, Salz, Zucker und Zitrone geschmeckt. Dann haben wir Fühlboxen für Hände und Füße ausprobiert, uns bei einer Kindermassage entspannt, Oberflächen wie Holz, Steine und Watte ertastet, verschiedene Gerüche wie Marzipan, Nelken und Zwiebeln erraten und uns bei einem Waldspaziergang ausgetobt.
Sandra und Katja
Damit unsere Halle auch zum Fasching kunterbunt erscheinen konnte, haben wir uns in einer Gruppe getroffen und das Basteln in Angriff genommen. Masken sollten entstehen und dafür waren einige Vorbereitungen zu treffen: Papier musste gerissen und der Luftballon beklebt werden. Zum Schluss sind die schönsten bunten Masken entstanden, die in unserem Flur hingen.
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