Weltgebetstag am 6. März – diesmal aus Papua-Neuguinea„Viele sind wir, doch eins in Christus"
Aus einem sehr fernen und fremden Land kommt in diesem Jahr die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag.
Papua-Neuguinea ist ein Land mit tropisch-heißem Klima, dicht am Äquator gelegen. Dennoch liegt Schnee auf dem Mount Wilhelm (4509 m). Der Name stammt aus der Zeit, als Nordneuguinea bis 1914 deutsche Kolonie war. Damals wurden dort Kaffeeplantagen angelegt und Kokospalmen gepflanzt.
Frauen aus Buchholzer Gemeinden, die sich zum Arbeitskreis „Ökumenische Frauen" zusammengeschlossen haben, laden ein, gemeinsam den Gottesdienst am Weltgebetstag zu feiern und dabei dieses ferne Land Papua-Neuguinea ein wenig kennen zu lernen: etwas über Lebensbedingungen und Kultur zu erfahren und im Anschluss an den Gottesdienst landestypische Speisen des tropischen Landes zu probieren.
Papua-Neuguinea hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung ins 21. Jahrhundert durchgemacht: vom Grabstock zum Handy, von der Subsistenzwirtschaft im Urwalddorf zum (knappen) Arbeitsmarkt in der modernen Hauptstadt Port Moresby, vom Geister- und Zauberglauben in eine globale Welt mit ihrer Fülle verschiedener Glaubensrichtungen. Große Herausforderungen für die christlichen Kirchen – grob geschätzte 60-93 Prozent der gut sechs Millionen EinwohnerInnen verstehen sich als Christen und Christinnen.
Der Weltgebetstags-Gottesdienst wird in jedem Jahr am ersten Freitag im März gefeiert, in diesem Jahr
am 6. März um 19.30 Uhr in der St.- Paulus-Gemeinde
(Einsingen der Lieder um 19.15 Uhr). Männer und Frauen sind herzlich zum Gottesdienst und zum anschließenden „tropischen Festschmaus" eingeladen!
Renate Kirsch/Ines Bauschke |