Wie lebt es sich im neuen Gemeindehaus? Erste Stimmen aus der Karlstraße
Superschön! Hell, freundlich, gemütlich! Ich freue mich morgens, hier herzukommen.“ Edeltraut Freise, Gemeindesekretärin in St. Paulus ist ganz begeistert von ihrem neuen Büro in der Karlstraße. Auch die meisten Mitarbeiter und Besucher äußern sich positiv über das Übergangs-Gemeindehaus. „Das sagen alle: Die Atmosphäre ist einfach super!“, so Edeltraut Freise.
Im August haben Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam den Umzug aus den beiden Gemeindehäusern in der Hamburger Straße und der Parkstraße bewältigt: Kirchenvorsteher, Jugendliche, Pastoren und St. Paulus-Mitarbeiter haben gemeinsam Kisten und Möbel in das neue Gemeindedomizil geschleppt. Die Gemeinde hat das Gebäude von der Stadt Buchholz gemietet, bis in zwei Jahren voraussichtlich das eigene Gemeindezentrum fertiggestellt sein wird. Auch Jugendliche vom Kirchenkreisjugenddienst (KKJD) haben geholfen und mit ihrem KKJD-Bus Büromöbel transportiert.
„Schön!“ finden auch die Kinder von David Schollmeyers Kinderchor ihren neuen Probenraum. Der Chorleiter selbst: „Der Raum ist freundlicher und heller, für eine kleine Gruppe sehr nett.“ Allerdings dämpfe der Teppich etwas die Akustik. Die Kinder schmettern trotzdem begeistert ihre Lieblingslieder. Marie singt am liebsten den „Klabautermann“, Lisa mag „Das Auto von Lucio“ ganz besonders. Etwas verhaltener äußern sich die Jugendlichen der Evangelischen St. Paulus-Jugend. Sie hatten im Gemeindehaus in der Parkstraße deutlich mehr Platz. Jetzt sind sie in einem Kellerraum untergebracht. „Etwas klein ist es hier.
Schade dass wir aus der Parkstraße ausziehen mussten,“ finden Ann-Kathrin Bönsch, Lena Muck, Sascha Wilke und Kai Billgow. Immerhin sei es „schön kühl,“ findet Tanja Neumann. Diakon Holger Kuk sieht den Umzug noch von einer ganz anderen Seite: „Ich bin ganz gespannt, wie das so wird, wenn sich die Jugendlichen und die übrigen Gemeindegruppen hier im Haus begegnen. Das gab es so vorher noch nicht.“ Jetzt werden Jugendliche und „Junge Alte“ sich über den Weg laufen und merken, dass es ihr gemeinsames Gemeindehaus ist. So lernt sich die Gemeinde auf jeden Falle besser kennen – und wächst, wenn alles gut geht, stärker zusammen.
Ines Bauschke |