Der Faire Handel dauert länger als 90 MinutenUnter dem Motto "Kidz at work - Fairer Handel schützt Kinderrechte" haben wir Besucher unseres Standes auf dem Buchholzer Markt ermuntert, die "Rote Karte für ausbeuterische Kinderarbeit" zu unterschreiben. Erfreulicherweise gab es darunter viele engagierte "Schiedsrichter", alle roten Karten wurden "hoch gehalten" und an den Dachverband der europäischen Weltläden geschickt. Im Rahmen der Fußballweltmeisterschft werden die Karten der Öffentlichkeit präsentiert, um auf die Ungerechtigkeiten im Welthandel und die Vorteile des Fairen Handels aufmerksam zu machen.
Fußball ist zur Zeit das Thema im Land: So auch im Weltladen La Esperanza in Buchholz.
Zum Thema des diesjährigen Weltladentages "Kinderrechte und Fußball": bis etwa 1996 haben ungefähr 17.000 Kinder unter 12 Jahren in Pakistan, dem welt- größten Produzenten von Fußbällen, Fußbälle genäht. Dank des Einsatzes von MenschenrechtsaktivistInnen gibt es dort inzwischen kaum noch Kinderarbeit. "Auch wenn sich die Bedingungen in der Sportballindustrie teilweise verbessert haben, gibt es immer noch wichtige Aspekte, wo der Faire Handel es generell besser macht", erklärt Marco Klemmt, Kampagnenverantwortlicher von NEWS!, und fügt hinzu: "Es gibt viele ungerechte Regeln im konventionellen Welthandel, die dazu führen, dass Kinder Tag für Tag ausgebeutet werden."
Da der Faire Handel gerechte Preise bezahlt und langfristige Partnerschaften bietet, können Produzierende des Südens in Würde arbeiten und eine sichere und nachhaltige Zukunft aufbauen. Wie im Fall der Fairhandelsbälle ist der Faire Handel generell ausdrücklich gegen die Ausbeutung von Kindern.
Der Faire Handel garantiert,
dass kein Kind in irgendeiner Phase des landwirtschaftlichen oder handwerklichen Produktionsprozesses ausgebeutet wird.
"Das ist der wirkliche Vorteil: Fairer Handel schützt Kinderrechte!", betont Renate Taubert
weiter zu Bilder vom Weltladentag 2006
weiter zum Weltladentag 2009
zurück zu Termine |