Mit diesen Projekten hilft die Kinder-Stiftung

  • Projekte an Grundschulen zur Vorbeugung gegen sexuellen Missbrauch
  • "Konfliktlotsen"-Projekte an Grundschulen
  • Hausaufgabenhilfe für bedürftige Kinder
  • Musik- und Bewegungsprojekte in verschiedenen Kindergärten
  • Projekt „Schnulleralarm” - Elternschaft lernen mit Hilfe eines Baby-Simulator
  • Projekt "Ausdrucksmalerei", das von Fernseh- und  Computerbildern überfluteten Kindern zu eigenen Bildern verhilft
  • Theater- und Zirkusprojekte in Kindergärten und Schulen
  • Zuschüsse zu Freizeiten und Klassenreisen, Mittagessen in der Schule und Schulkleidung

Gelungene Hilfe:

„Schnulleralarm“ Elternschaft lernen

Die Jugendlichen der Birkenschule mit „ihren eigenen Babys“.

Ein Projekt des Diakonisches Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Hittfeld und Winsen, das die Kinder-Stiftung St. Paulus mit einem Betrag in Höhe von 175,00 Euro finanzierte:

Im Rahmen einer Projektwoche an der Birkenschule haben sechs Schülerinnen und ein Schüler an dem Projekt „Schnulleralarm" teilgenommen. 4 Tage und 3 Nächte waren die Jugendlichen verantwortlich für ihr „Baby", einen Simulator, der durch Programmierung die Bedürfnisse eines Babys lebensnah darstellt. Das Baby musste gefüttert, gewickelt und getröstet werden, war manchmal nörgelig und musste auch in der Nacht versorgt werden. Den Jugendlichen wurde so die Möglichkeit gegeben, den Alltag mit einem „eigenen Baby" mehrere Tage und Nächte zu erleben. Während der Projekttage wurden sie von Mitarbeitern des Diakonischen Werkes intensiv begleitet. Dabei wurden auch Themen wie Schwangerschaftsvorsorge, Geburt, Hilfen für Schwangere und Familien, Familienplanung und Verhütung angesprochen.

Segelprojekt mit sehbehinderten Schülerinnen und Schülern

Sören in seiner Jolle: „Das Segeln war echt klasse!“

Gefördert wurde ein Segel- bzw. Surfprojekt für 18 sehbehinderte Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen.
Zusammen mit fünf Betreuern fuhren sie nach Heiligenhafen. Gesegelt wurde vorwiegend in den kleinsten Segelbooten, den Optimisten, mit nur einer Person pro Boot und gesurft auf kippstabilen Anfänger-brettern  mit kleinem Segel. Für die Segellehrer war es sehr ungewohnt, mit Schülern zu arbeiten, die zum Teil fast blind waren. Sie gaben sich aber Mühe, die auch mit Erfolg belohnt wurde: Alle Segler und Surfer hatten jede Menge Spaß und auch zu erwartende größere Kollisionen blieben aus.

"Liebe Sponsoren,
ich heiße Sören, bin 15 Jahre jung und besuche die 9. Klasse der Realschule. Für eine Woche musste die Schule auf mich verzichten, da ich mit dem Mobilen Dienst eine Reise für sehbehinderte Schüler machen dufte.
Dies wurde durch ihre Spendengelder ermöglicht. Dafür möchte ich mich herzlichst bei ihnen bedanken. Wir hatten eine sehr schöne Woche."
 (Sören Schnack, 08.09.09)

„Little Lion“ Prävention gegen sexuellen Missbrauch

Die Schauspieler singen mit den Kindern den Körpersong

Das Projekt „Little Lion“, hat die Kinder-Stiftung
St. Paulus mit 1938,50 € unterstützt. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Dunkelziffer an der Waldschule und an der Grundschule Steinbeck durchgeführt.
Zentrale Bestandteile des Präventionsprojektes „Little Lion“ ist das kindgerechte Theaterstück „Mein Körper gehört nur mir“, das den Einstieg in ein Gespräch über sexuellen Missbrauch erleichtern. Ziel ist es, Mädchen und Jungen angemessen über sexuellen Missbrauch zu informieren, sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und Möglichkeiten der Hilfe zu zeigen. Dies erleichtert den Kindern, Übergriffe, auch durch ihnen vertraute Personen, als solche zu erkennen und darüber zu reden.
Es sind aber nicht nur die Kinder, die angesprochen werden sollen, sondern Eltern und Lehrer bekommen in ihrer täglichen Arbeit Unterstützung und werden für den Themenbereich durch Fortbildung bzw. einen Elternabend sensibilisiert.

Ausdrucksmalerei in der Wiesenschule

Die Kinder malen an Wänden im Stehen, damit die Körperbewegung mit einfließen kann.

An der Wiesenschule wurde das Projekt Ausdrucksmalerei in Höhe von 278,24 € durch die Kinder-Stiftung St. Paulus  gefördert.
Als Ausdrucksmalerei bezeichnet man das Malen von Bildern aus dem Gefühl, der Intuition und dem inneren Befinden heraus.
Ausdrucksmalen ist ein kreativer Ansatz, um Entwicklungsverzögerungen aktiv entgegenzuwirken.
Für Kinder ist das Malen ein ursprüngliches und selbst-verständliches Ausdrucks-mittel. Sie haben Spaß daran und können gleichzeitig Konflikte oder Erlebtes verarbeiten und damit Raum schaffen für neue Entwicklungsschritte. Durch die Gespräche über das Bild wird der Zugang zum Wortschatz leicht und spielerisch gestaltet und kann sich dadurch erweitern.

„Gewaltprävention“ an Buchholzer Grundschulen

Jens Mollenhauer, Experte für Gewaltprävention, übt mit Grundschulkindern

Das Projekt „Gewaltprävention“ an Buchholzer Grundschulen wurde, nach 2.020 € im Vorjahr, wieder mit einem Betrag von 500  €  unterstützt.

Alle Welt spricht über gewaltbereite Jugendliche. Die Kinder-Stiftung St. Paulus setzt früh an, um durch Vorbeugung Aggressionen abzubauen.

Jens Mollenhauer, Experte für Gewaltprävention, übt mit Grundschulkindern, sich anbahnende Gewaltsituationen rechtzeitig zu erkennen. Es geht um elementare Regeln: Grenzen zu setzen und einzuhalten, „ich will das nicht“ zu sagen und zu akzeptieren, Lösungen zu suchen, ohne Gewalt anzuwenden. Weglaufen und Hilfe holen sind mutige Schritte! Grundschulkinder folgen dem kindgerechten Kurs engagiert und setzen im Rollenspiel das Gelernte sofort um: Die Puppe Fridolin ärgert – die Kinder reagieren.

Das Wochenblatt berichtete hierüber am 14.02.2007

Elterncafé - Interkulturelle Elternarbeit im Kindergarten St.Paulus

Mit 360 € wurde im St. Paulus Kindergarten ein Elterncafé für ausländische Eltern bezuschusst.

Unsere Kinder wachsen heute in einer kulturell vielfältigen Welt auf. Die Kindergruppen im Kindergarten spiegeln diese Vielfalt wider: Die Kinder kommen aus Togo, Russland, der Türkei, Brasilien, Vietnam, dem Kosovo, Nigeria und anderen Ländern.

Darum bieten der St. Paulus-Kindergarten und das Diakonische Werk ein Integrations-Projekt an: „Aus Nebeneinander wird Miteinander“. Der Kindergarten ist ein Ort, wo Kinder gemeinsam spielen und lernen. Interkulturelle Elternarbeit bringt auch die Eltern aus den verschiedenen Ländern einander näher.

Im Elterncafé treffen sich Mütter und Väter aus Deutschland, Togo, Russland, der Türkei, Vietnam u.a. einmal im Monat, lernen sich kennen, klönen, basteln, kochen. Auch Eltern können – wie die Kinder – einen selbstverständlichen und selbstbewussten Umgang mit fremden Sprachen und Kulturen voneinander lernen. Mit Unterstützung der Kirchengemeinde St. Paulus eröffnen diese neuen Projekte im Kindergarten St. Paulus eine Chance für Eltern und Kinder.
Nehmen wir Erwachsenen uns doch ein Beispiel an den Kindern, die Sprachbarrieren schnell überbrücken, indem sie miteinander spielen. Diesen vorurteilsfreien Zugang zueinander, über kulturelle Unterschiede hinweg, möchten wir im Kindergarten fördern.

Schulabschluss von ausländischen Mädchen

Lerngruppe für ausländische Mädchen

Das Projekt „Schulabschluss von ausländischen Mädchen“ wurde mit 1.500 €  unterstützt.
Neun Mädchen aus Afghanistan, dem Libanon, aus Polen, Syrien und Vietnam werden regelmäßig im Rahmen einer von der Diakonie  organisierten Lerngruppe sprachlich und außerschulisch betreut. An zwei Nachmittagen in der Woche können die Mädchen mit Hilfe der Lehrkräfte sowie einer ehrenamtlichen Helferin schulische Defizite aufarbeiten und ihre Sprachkenntnisse vertiefen.
Wie erfolgreich diese gezielte und intensive Förderung bereites verlaufen ist, machen die Mädchen deutlich, die inzwischen alle fließend Deutsch sprechen und deutliche schulische Erfolge haben.

Gartenparzelle für den Kindergarten St. Paulus

Der Kinderschrebergarten des

Für die Anmietung einer Gartenparzelle für den Kindergarten St. Paulus wurde ein  Betrag in Höhe von 1.000 € gegeben.
Die Paulusgemeinde hat für ihren Kindergarten einen Garten beim Verein für Kleingärten „Abendfrieden“ Am langen Sal gepachtet. Ohne den Zuschuss  wäre dies nicht möglich gewesen.
Mitarbeiterinnen und Eltern haben das Gartenhaus in Stand gesetzt und Beete vorbereitet.
Die Kinder jäten Unkraut, säen und pflanzen Blumen und Gemüse und ernten natürlich auch. So erfahren sie, wie aus „dem kleinen Samenkorn“ eine große Pflanze entsteht. Dem Entdeckungsdrang der Kinder kann so auf vielfältige und spannende Weise gerecht werden. Außerdem wird ihnen nebenbei ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur vermittelt.

Das Wochenblatt berichtet in seinem Artikel "Kinder statt Gartenzwerge" (2008)

 

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