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Das ehemalige Gemeindehaus in der Parkstraße



Auch hier spielte der Posaunenchor



Das Gemeindehaus mitten im Wald


Rückblick Parkstraße 39

Mit dem Bau des Pfarrhauses II und des Gemeindesaals hier in der Parkstraße wurde 1954 begonnen. Im Jahr 1955 war die Einweihung des Gemeindesaals. Der erste Pastor auf der Pfarrstelle II, Pastor Wortmann, bezog das Pfarrhaus im Jahr 1956. Seine Nachfolger waren P. Schrader, P. Röhrig und schließlich, vor mittlerweile über 20 Jahren, Pastor Wabbel.

Mit diesem Haus sind eine ganze Reihe Gemeindeglieder von St. Paulus besonders verbunden, weil sie damals selbst mit angepackt haben, als zusätzlich zum bestehenden Gemeindesaal ein Jugendhaus für die evangelische Jugend gebaut wurde.

Das Gemeindehaus hat insgesamt verschiedene Bauphasen durchlaufen, das Jugendhaus wurde von 1968 bis 1970 gebaut und 1970 eingeweiht. 1969 wurde der Gemeindesaal renoviert, und eine weitere Renovierung und Baumaßnahme wurde 1990 fertiggestellt, das wurde das Gemeindehaus, so wie es bis heute bestanden hat, dann endgültig eingeweiht – und über all diese Jahre und Jahrzehnte mit Leben gefüllt.

Dieses Haus war das Haus der Evangelischen Jugend. Die traf sich im Café Kuba, das sehr gemütlich eingerichtet war mit dem blauen Sofa und dem Kamin. Später kam noch der Kirchenkreisjugenddienst mit eigenen Räumen dazu.
Hier in diesem Haus trafen sich Konfirmandengruppen – und alljährlich haben hier die Gemeindegruppen von St. Paulus gemeinsam die Bibelwoche ausgerichtet. Die Vorbereitung des Weltgebetstags fand hier gelegentlich statt, Pastor Michael Wabbel hielt Vorträge über seine Reisen und ludt Gäste aus Palästina ein, die hier aus ihrem Land berichtet haben. Hier gab es Elternabende, Konferenzen. Der Posaunenchor probte hier, Krabbelgruppen und Turngruppen trafen sich, und noch manches mehr, was dieses Gemeindehaus belebt hat.

Toll an der Lage dieses Hauses war es, dass man mit Kindern und Jugendlichen in den Wald gehen konnte, auf ein ungestörtes Außengelände. Dieses Haus herzugeben, ist vielen in der Gemeinde besonders schwer gefallen.

Wir können hoffen, dass neues Leben hier einzieht, wenn ein Kindergarten es übernimmt. Wir können uns freuen, dass das Gemeindehaus auf diese Weise bestehen bleibt und weiter genutzt wird.

Und wir werden weiterziehen – ganz biblisch übrigens: Wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die zukünftige suchen wir, so heißt es im Hebräerbrief. Und das trifft ja auch auf St. Paulus zu. Wir sind unterwegs, von Gemeindehaus zu Übergangs-Gemeindehaus, und hoffentlich sind wir irgendwann dann am Ziel und haben wieder eine feste Bleibe für die ganze Gemeinde neben der St. Paulus-Kirche.

Ines Bauschke

 


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