„Pippa Lee“ von Rebecca MillerEine ganz normale Familie – Pippa ist 30, ihr Mann Herb 60. Pippa ist glücklich verheiratet, eine hingebungsvolle Mutter und großzügige Gastgeberin.
Eines Tages verkaufen sie ihr Traumhaus in der Stadt und ziehen aufs Land. Die Einheimischen nennen das Dorf „Runzeldorf", weil nur ältere Menschen dort leben. Alle Freunde aus der Stadt kommen zur Einweihungsfete und äußern sich skeptisch über diesen Ortswechsel. Pippa arrangiert sich, übernimmt im Dorf ehrenamtliche Arbeiten, spielt Tennis.
Es geht jahrelang gut. Bis Pippa sich fragt, ob das alles sei. Sie hängt immer mehr ihren Gedanken nach und erinnert sich sehr an ihre Vergangenheit, die von Abstürzen durch Drogen in den Bars von Manhattan, zerplatzten Träumen und der Suche nach dem Glück geprägt war, bis sie die Notbremse zog. Sie merkt, dass ihr Leben nicht mehr aufgeht. Eines Tages packt Pippa ihre Sachen und bricht ein weiteres Mal aus.
Dieses Buch kann man in einem Zug durchlesen.
Traute Pölkner |