Information über die Gruppe „Das Dritte Leben"

 

Was soll man sich nur bei diesem Namen vorstellen? Er ist in Anlehnung an den französischen Sprachgebrauch für unsere Gruppe gewählt worden: Gemeint ist damit der dritte Lebensabschnitt, der nach dem Eintritt in den Ruhestand folgt. Je nach persönlicher Situation ist das mal früher, mal später – aber meist um das Alter von sechzig Jahren herum.

Der Anlass der Gruppengründung 2004 war eine Filmreihe, die Ruheständler mit dem Tag des Ausscheidens aus dem Arbeitsprozess zehn Jahre lang im Alltag verfolgte. Frau P. Ines Bauschke und die Religionswissenschaftlerin Anke Hinsch (Tel. 04181/4836) sprachen Personen ab sechzig aus der Paulus-Gemeinde an. Wir betrachteten zusammen die Filme und diskutierten danach über die gezeigten exemplarischen Längsschnittprojekte. Nach einem dreiviertel Jahr erschöpfte sich das Material, aber es gab noch so viel Gesprächsstoff zum Thema „Älterwerden – Altsein“, dass wir beschlossen, als Gruppe zusammenbleiben zu wollen.

Allerdings gab es eine gewisse Fluktuation; das bedeutet, dass nur noch ein Teil der Gründungsmitglieder dabei ist, Frau Bauschke auch nicht mehr. Neuzugänge erfolgten jedoch und sind weiterhin sehr erwünscht.

Damit sich Interessierte die Gruppe besser vorstellen können, ist zu sagen, dass wir momentan fünfzehn Personen sind, die unterschiedliche Familienstände repräsentieren. Insgesamt sind drei Männer dabei, zwei davon mit Ehefrau. Alle hatten wir früher unterschiedliche Berufe, die uns natürlich auch prägten; dementsprechend ist unser Gedankenaustausch lebendig und keinesfalls langweilig.

Was ist es nun, das uns alle vierzehn Tage mittwochs zusammenkommen lässt?

Das ist einmal die nette Gruppenatmosphäre, zum anderen sind es die einander zugewandten, offenen Gruppenmitglieder mit großer Gesprächsbereitschaft.

Aber letztlich sind es die Themen unserer Altersgruppe, die uns interessieren.

Wir suchen sie uns selbst, Anke Hinsch bereitet sie didaktisch und methodisch für uns auf. Somit werden die Abende abwechslungsreich mit Übungen, Meditationen, Phantasiereisen, kleinen Geschichten, Gebeten, Interviews u. ä. durchgeführt.

Da uns weniger die Begrenzungen des Alters als seine aktive Gestaltung interessieren, überlegen wir auch zusammen, was uns in dieser letzten Lebensphase wichtig ist, wie wir unsere Lebenszeit sinnvoll nutzen können.

Jeder bereichert die Gruppe mit seiner eigenen Perspektive. Wie wir jedoch mit dem „Dritten Leben“ umgehen wollen, entscheidet dann jeder für sich selbst. Dennoch wünschen wir uns, dass wir uns in Ernstfällen gegenseitig unterstützen können. Trotz mancher zugegebener Zukunftsängste sind wir nämlich auch außerhalb eine Hoffnungs frohe Runde - angelehnt an den Spruch von J. B. Shaw „Das Leben ist ein Spiegel. Wenn man hineinlächelt, lächelt es zurück.“

Neugierige sind herzlich willkommen und melden sich bitte bei Anke Hinsch (04181/4836).

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